NEXT step: AGILE PROZESSGESTALTUNG UND UMSETZUNGSBEGLEITUNG

Wie sieht das ideale Vorgehensmodell für die Umsetzung eines komplexen Entwicklungsprojektes aus? Phase 1 bis Phase N? Gibt es eine klare Einschätzungen bzgl. Aufwand und Zeit? Nein, so einfach ist es in aller Regel nicht. Es ist zwar verständlich,  dass Verantwortliche für komplexe Entwicklungsprozesse eine zuverlässige Planungsgrundlage wünschen, aber es geht hier nicht um Brücken- oder Maschinenbau. Die Übertragung von ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien oder die Logik einer zahlenorientierten Betriebswirtschaft greifen zu kurz. Die Folge wäre ein Scheitern. Was hier darüber hinaus gefordert ist, sind fundierte Prozesskompetenzen.

Eine professionelle Prozessgestaltung (oder auch tragfähiges Change Design) startet mit der  sorgfältigen Klärung z.B. folgender Fragestellungen:
  • Wer hat ernsthaftes Interesse am Gelingen und wird sich persönlich dafür engagieren?
  • Wer hat Einfluss auf das Geschehen, wer sind die informellen Führer und wie können
    sie gewonnen werden?
  • Welche unterstützende und welche hindernde Kräfte gibt es für die geplanten Maß-
    nahmen?
  • Wie lassen sich Multiplikatoren für das Vorhaben gewinnen und wie können sie sich in den Prozess effektiv einbringen?
  • Welche Informations- und Kommunikationskanäle müssen für eine erfolgreiche Pro-
    zessgestaltung etabliert werden?

Die Fragen sind leicht gestellt, die richtigen Antworten zu finden, ist sehr viel schwieriger,
als es auf den ersten Blick erscheint. Für einen erfolgreichen Einstieg haben sich insbeson-
dere Instrumente aus dem Gebiet des systemischen Managements bzw. der systemischen
Organisationsentwicklung bewährt. Zusammen mit pfiffigen Ideen und Konzepten zur Ge-
staltung und Inszenierung lebendiger und professioneller Workshops lassen sich dann
ausreichende Energien bei allen Beteiligten eines Entwicklungs- oder Veränderungsprozes-
ses mobilisieren.

Wichtige Gestaltungsprinzipien für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse sind für uns:

  • klare Kontrakte, Projektrollen, agile Projektstrukturen und Steuerungsverfahren
  • qualitative und quantitative Evaluierung und Feedbackschleifen
  • Etablierung hierarchieübergreifender Dialoggruppen
  • Einbindung von Führungskräften und Mitarbeitern als Multiplikatoren
  • Integration personaler, interpersonaler und apersonaler Maßnahmen
  • Förderung von Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme
  • Stärkere Orientierung an Zielen und Lösungen als an Problemen 
  • Systematische Herbeiführung kurzfristiger Erfolgserlebnisse
  • Einsatz von Großgruppenveranstaltungen 



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