NEXT step: PROZESSGESTALTUNG UND UMSETZUNGSBEGLEITUNG
Studien und Umfragen zur Implementierung von tiefgreifenden Entwicklungs- und Ver-
änderungsprozessen sind ernüchternd: die Erfolgsquote liegt bei weniger als 40%. Die
Gestaltung und Umsetzung komplexer Entwicklungs- und Veränderungsprozesse erfordert
umfassende Prozesskompetenzen bei den verantwortlichen Führungskräften. Viele
Unternehmen haben begonnen, dies als einen bedeutenden Erfolgsfaktor wahrzunehmen.
Ausgangspunkt einer erfolgreichen Prozessgestaltung ist die sorgfältige Klärung folgender
Fragestellungen:
- Wer hat ernsthaftes Interesse am Gelingen und wird sich persönlich dafür engagieren?
- Wer hat Einfluss auf das Geschehen, wer sind die informellen Führer und wie können
sie gewonnen werden? - Welche unterstützende und welche hindernde Kräfte gibt
es für die geplanten Maß-
nahmen? - Wie lassen sich Multiplikatoren für das Vorhaben gewinnen und wie können sie sich in den Prozess effektiv einbringen?
- Welche Informations- und Kommunikationskanäle müssen für eine erfolgreiche Pro-
zessgestaltung etabliert werden?
Die Fragen sind leicht gestellt, die richtigen Antworten zu finden, ist sehr viel komplexer,
als es auf den ersten Blick erscheint. Für einen erfolgreichen Einstieg haben sich insbeson-
dere Instrumente aus dem Gebiet des systemischen Managements bzw. der systemischen
Organisationsentwicklung bewährt. Zusammen mit pfiffigen Ideen und Konzepten zur Ge-
staltung und Inszenierung lebendiger und professioneller Workshops lassen sich dann
ausreichende Energien bei allen Beteiligten eines Entwicklungs- oder Veränderungsprozes-
ses mobilisieren.
Wichtige Gestaltungsprinzipien für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse sind für uns:
- klare Kontrakte, Projektrollen, Projektstrukturen und Steuerungsverfahren
- qualitative und quantitative Evaluierung und Feedbackschleifen
- Etablierung hierarchieübergreifender Dialoggruppen
- Einbindung von Führungskräften und Mitarbeitern als Multiplikatoren
- Integration personaler, interpersonaler und apersonaler Maßnahmen
- Förderung von Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme
- Stärkere Orientierung an Zielen und Lösungen als an Problemen
- Systematische Herbeiführung kurzfristiger Erfolgserlebnisse
- Einsatz von Großgruppenveranstaltungen
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